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Der Transducer (Ultraschallerzeuger) muss mit dem Steuergerät mittels Verbindungskabels verbunden werden. Danach muss der Ultraschallerzeuger im Wasser plaziert werden. Es sollte auf eine günstige Lage im Randbereich des Gewässers geachtet werden, um eine möglichst grosse Wasserfläche zu beschallen.
pdf Checkliste für den Einsatz mit Ultraschall 250 Kb

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Bild 1: Die Abstrahlrichtung des Ultraschallerzeugers (gekennzeichnet mit Pfeil) sollte immer in Richtung der Länge des Gewässers erfolgen. Die Ultraschall Reichweite hängt von dem Ultraschallgerät Modell ab. Weitere Installation Positionen / Schallwellen Ausbreitung >>

Die Ultraschallgeräte können einfach positioniert und sofern erforderlich befestigt werden. Abdeckung der Abstrahlrichtung durch Schlamm, Steine oder Pflanzen ist in jedem Fall zu vermeiden und horizontale Abstrahlung muss gewährleistet sein. Der Ultraschallerzeuger muss 10-15cm horizontal unterhalb der Wasseroberfläche positioniert werden, denn hier findet die Photosynthese und Algenproduktion statt.

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Randzonen, Flache Gewässer:
In flachen Gewässern (Tiefe geringer als 50 cm) wird das ausgehende Ultraschallsignal gestört, das Gerät verliert ungefähr die Hälfte seiner ursprünglichen Wirkung. Dies muss bei der Auswahl des richtigen Gerätes berücksichtigt werden. In einem flachen Teich oder Teiche mit Randzonen von z.B. 10m Länge, installiert man daher kein G-Sonic 10 (Höchstbereich 10m), sondern einen G-Sonic 20 S (Höchstbereich 20m):
 
teichskizze-ultraschall-ohne-algen.jpg  
 

Mit dem Ultraschallerzeuger (Lautsprecher) wird ein komplexes Klickgeräusch erzeugt, welches die Vakuole (ein grosser, mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, welcher 90% des Algenvolumens einnimmt) beschädigt. Die bestehenden Algen sterben in der Regel innert 2-3 Wochen ab, Schwebealgen innert 1 Woche - das Wasser wird klarer, Fadenalgen dauern 4 bis 7 Wochen.

 

Die toten Algen verfärben sich (je nach Algenart) meistens zuerst in ein blasses Grün. Aus dem inneren der Algenzelle tritt das Cytoplasma aus, die Nährstoffreserven einer Algenzelle. Diese Nahrung wird sofort aufgenommen von den noch lebenden Algen. Nun müssen die Algen manuell entfernt werden, die Nährstoffe aus dem Wasser entzogen werden, damit keine weiteren Algen entstehen.

 

Es ist unabdingbar die Algen 2-3x wöchentlich abzufischen, bis keine neuen Algen entstehen durch den Ultraschall. Tote, halblebende Algen dienen als Nahrung für noch lebende Algen. Aus dem inneren der Algenzelle treten Nährstoffe (Cytoplasma) aus. Diese Nahrung wird sofort aufgenommen von den noch lebenden Algen. 

 

Ohne etwas zu tun kann sich die Lage, bei starkem Algenwachstum, verschlimmern, da neue Algen entstehen können (durch das austretende Cyptoplasma) wo der Ultraschall nicht hingelangen kann.

 

Wird das Wasser nicht gefiltert wird, der Teich nicht gereinigt wird, so kann es aussehen, dass das Gerät keine Wirkung zeigt und sogar mehr Algen vorhanden sind! Der Ultraschall wird gehindert und kann sich nicht mehr ausbreiten. Der Absterbeprozess dauert umso länger.

 

Zu vermeiden sind:

- Dauernde Speisung von Quell-, Nachfüll-, Frisch-Wasser. Sie bringen Nährstoffe für die Algenbildung mit. Verwenden Sie nährstoffarmes oder saures Wasser wie Regenwasser.

- Wasserfälle unterbrechen die US Signale und sollten max. 3 Std/Tag in Betrieb sein, wenn Sie die Schallausbreitung hindern.

- Grössere Steine, Pflanzenkübel und sonstige Hindernisse müssen entfernt werden für den bestmöglichen Erfolg. 

- Langsam fliessendes Wasser über Steine, hier kommt der Ultraschall nicht an. 

 

- Quell-, Nachfüll-, Frisch-Wasser durch Reinigungsarbeiten. Wenn zwecks Reinigung Ihr Wasserobjekt entleeren oder mit einem Teichreiniger das wertvolle, behandelte Wasser in das Abwasser leiten und danach mit Frischwasser auffüllen bilden, breiten sich sehr rasch Algen, auch mit Ultraschall, wieder anfänglich aus. Das Frischwasser bringt sehr viele Nährstoffe mit sich, der Wasserbiohaushaltprozess beginnt wieder von vorne, bis wenig Nährstoffe im Wasser sind.

Damit Sie klares Wasser bekommen, sollten Sie Ihr Wasserobjekt mit einem Teichschlammsauger mit Rückführung reinigen. Die meisten Fehler passieren beim Reinigen, es kommen zuviele Nährstoffe in den Teich, von dem Nachfüllwasser. Bei der Speisung von Nachfüllwasser (Quell-, Leitungswasser) von mehr als 5% des Volumens (z.B. beim Reinigen) werden Nährstoffe dem Teich hinzugefügt, der Wasserbiohaushaltprozess beginnt wieder von vorne, bis das biologisches Gleichgewichtwenig sich eingependelt hat.

Gesammeltes Regenwasser hingegen ist viel unproblematischer. Der sogenannte First-Flush (Regenwasser von den ersten 10 Minuten) hingegen, sollte nicht gesammelt werden, wegen der hohen Schadstoffkonzentrationen. Wenn eine Teichreinigung gemacht wird, ist sehr wichtig darauf zu achten, dass das abgesaugte (nährstoffarme) Wasser gefiltert, wieder zurückführt wird und nicht mit Nachfüllwasser aus der Leitung aufgefüllt wird.

Mehrere Teiche:
Wenn Sie mehrere Teich haben, welche verbunden sind, müssen diese auch mit einem Ultraschallgerät versehen sein. Der Kreislauf muss geschlossen sein, da ansonsten frische Algen extern hinzu kommen und die weiteren Wasserobjekte "infisziert", schneller als der Ultraschall diese töten kann. Als Alternative empfehlen wir die Wasserobjekte zu trennen und je mit einem Ultraschallgerät zu versehen.

 

Detaillierte Informationen unter http://www.algenfrei.com/zur-funktionsweise.html . Unter FAQ (Häufige Fragen) finden Sie zu fast jede Frage eine Antwort.

Sowohl Elektronikbox als auch Ultraschallerzeuger/Transducer, können problemlos unauffällig angebracht werden und treten so nicht optisch in Erscheinung.

 
G-Sonic Modelle seit 2011 
G-Sonic
G-Sonic Modelle sind IP68

  • Die Elektronikbox kann problemlos im Freien montiert werden und ist absolut Wasserdicht (IP68).

Bei eingeschaltetem Gerät (Netzstecker an die Stromversorgung angeschlossen) leuchtet an dem Steuergerät eine rote und grüne LED die eine einwandfreie Funktion des Steuerungsgerätes anzeigt. Die Funktionalität des Ultraschallerzeugers lässt sich mit unserem Testgerät überprüfen, da das menschlich Ohr ist nicht in der Lage die vom Ultraschallerzeuger ausgestrahlten Ultraschallwellen in der Luft zu hören. Sie werden allenfalls ein leises intervallartiges Klicken hören können.

Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Funktionalität, bzw. das einwandfreie Arbeiten des Ultraschallerzeugers in Frage stellen, wenden Sie sich an uns. Wir verfügen über das eigens hierfür konstruiertes Prüfgerät mit dem sich an jeder beliebigen Stelle in Ihrem Gewässers die Ausbreitung der Ultraschallwellen kontrollieren und nachweisen lässt.


pdf Anleitung & Installationsvorschriften 320 Kb