Kinderpool und Planschbecken ohne Chemie, CH

Im Kinderplanschbecken baden und Spass haben gehört für Kinder einfach zum Sommer. Vielen Besitzern ist es nicht bewusst, dass sie hochgefährliche Chemikalien in das Wasser geben. Verschluckt sich ein Kind und nimmt es so Badewasser zu sich, trinkt es einen wahren Chemie-Gift-Cocktail.

Die kleinen Füsse tragen Sand und Gras in den Kinderpool, Insekten verirren sich ebenso dorthin wie Laub und Vogelkot, und das kühle Wasser drückt den Kleinen auf die Blase. Planschbecken sind wahre Bakterienhorte. Deshalb muss das Wasser mindestens alle zwei bis drei Tage gewechselt werden. Wenn sich das Wasser durch die Sonne erwärmt, lösen sich besonders viele Schadstoffe, zu den Keimen kommen giftige Substanzen, die sich aus dem Material des Beckens lösen können.

Mittels Algenfreigerät werden auch Keime und Bakterien, nebst dem Biofilm, abgetötet. Das wertvolle Wasser muss nicht mehr so häufig gewechselt und kann ganz ohne Chemie verwendet werden. Die Installation des Algenfreigeräts ist denkbar einfach:

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Auszug von einem Kinderpool Test:

Fast alle Kinderbecken fallen durch. Hartschalenbecken schneiden mit der Note „befriedigend“ besser ab. Besonders erschreckend sind die Werte für Weichmacher (Phthalate), welche im Grammbereich liegen. Weichmacher wird eingesetzt, um das PVC, aus dem die meisten Planschbecken bestehen, geschmeidig zu machen. In Spielzeugen, die das Kleinkinder in den Mund nimmt, sind sie seit mehr als zwei Jahren verboten. Aber: Kinder nuckeln auch am Beckenrand und – noch schlimmer – die Phthalate lösen sich ins Badewasser. Die meisten Produkte enthalten grosse Mengen an TBT, DBT und anderen zinnorganischen Verbindungen. Hochgiftiges Tributylzinn (TBT) haben die Labore zwei Mal in zu hohen Mengen gefunden. Noch bedenklicher sind die Ergebnisse für Dibutylzinn (DBT), einem Schadstoff aus der gleichen Stoffgruppe. Auch andere gesundheitlich bedenkliche zinnorganische Verbindungen stecken in rauen Mengen im Material von vier Becken. Das Nervengift Blei steckt auch in einigen Pools. Ausserdem enthalten einige Produkte die Schwermetalle Antimon, Chrom und Cadmium. Diese Schadstoffe lösen sich aber nicht aus dem Material ins Wasser …

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