Vakuole der Alge

Die Vakuole ist in Algen ein grosser, flüssigkeitsgefüllter Hohlraum, der den grössten Teil (bis zu 90%) des Algenvolumens ausmacht. Sie drängt das Cytoplasma (die flüssige, gelartige Grundsubstanz innerhalb der Zellmembran) mit den Zellorganellen an die Zellwand. Die Vakuole ist von einer Membran, dem Tonoplasten umgeben.

By Mariana Ruiz LadyofHats, labels by Dake modified by smartse [Public domain], via Wikimedia Commons
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Die Vakuole dient der Speicherung von Wasser, Ionen, Zucker, Vitaminen und anderen Stoffen. Oft findet man diese in Form von Kristallen oder Stärkekörnern vor.

Die hohe Konzentration an Nährstoffen befähigen die Algenzelle, Wasser aus der Umgebung aufzunehmen (Osmose) und zu speichern. Durch die pralle Füllung (Tugordruck, Turgeszenz) mit Flüssigkeit hält die Algenzelle ihre Form stabil.

Der Tonoplast grenzt sich von der Zentralvakuole einer pflanzlichen Zelle ab welches die Zellsaftvakuole umschliesst.


Funktioniert es wirklich?

Diese Frage war die häufigste Frage, in den ersten Jahren, seit wir 2007 uns damit beschäftigen. Das Thema der ökologischen Wasseraufbereitung mithilfe effektiver Klicks ist eine neue Methode und musste sich zuerst behaupten, da es noch keine Studien oder Freilandversuche gab. 

Mit der natürlichen Methode, Algen und gewisse Bakterien zu bekämpfen, sind bereits über 1000 Algenfreigeräte erfolgreich im Einsatz.

Die Funktionsweise ist simpel, die dahinter stehende Technologie jedoch höchst komplex und ausgeklügelt: Der Klickerzeuger sendet Töne als hochpräzise Klicks unter Wasser aus, deren Frequenz exakt auf die Durchmesser der Vakuolen abgestimmt sind. Die Algenvakuole wird dadurch in Eigenresonanzschwingung versetzt, die Zellwand reisst und die Alge stirbt ab.

Die Wirksamkeit des ökologischen Verfahrens hat sich in vielen Untersuchungen bestätigt, betont der unabhängige Schweizer Biologe und Gewässerspezialist Dr. Peter Bossard:

Mit den effektiven Klicks lässt sich das Algenwachstum in Teichen mit geringem Aufwand und ohne den Einsatz von umweltgefährdenden oder giftigen Algenmittel bekämpfen und eindämmen. Das Algenproblem lässt sich also umweltbewusst und ohne grosse Filtertechnik ganz natürlich lösen.

Dr. sc. nat. ETH Peter Bossard

Naturwissenschaftliche Studien

Die Studien sind üblicherweise in Englisch verfasst. Namen wie „Blaualgen, Grünalgen oder Schwebealgen“ sind keine biologischen Bezeichnungen für die Wissenschaft, auf lateinisch Cyanobakterien, Chlorophyta. Einige Untersuchungen finden Sie hier aufgelistet:

Entwicklung und Produktion

Die Entwicklung, Produktion, sowie die Materialbeschaffung erfolgt innerhalb Europas, sodass wir unseren Kunden immer eine gleichbleibende Qualität garantieren können.

Teichberatung und Analyse

Wir bieten eine kostenlose Beratung und Analyse für die optimale Lösung und bauen auf den langjährigen Erfolg zufriedenener Kunden.

Gerne beraten wir Sie persönlich und bieten Ihnen die passende Lösung mit dem richtigen Zubehör an. Sie erreichen uns telefonisch von Mo-Fr, 09:00 – 12:00 Uhr unter +41 (0)41 410 71 00 oder über unser Kontaktformular.

Funktionsweise der Klicktöne gegen Algen

Das Algenfreigerät erzeugt akustische Klicktöne und sendet diese Signale an den Klickerzeuger. Der Klickerzeuger ist ein Lautsprecher unter Wasser, welches die Klicktöne als komplexes Schallwellenmuster unter Wasser versendet.

Hochpräzise akkustische Klicktöne als natürliches Algenmittel
Hochpräzise akkustische Klicktöne als natürliches Algenmittel

Diese wirken auf die Vakuole der Alge ein, ein mikroskopisch kleines Bläschen, ein Hohlraum in der Mitte der Algenzelle, der das Licht bricht. Die Vakuole gerät in Resonanzschwingung, bis die mit Zellsaft gefüllt Membran reisst.

Durch die Algenkontrolle werden bis zu 90% der Algen auf natürliche Weise reduziert, ohne das empfindliche Ökosystem im Wasser zu beeinträchtigen.

Grünalge – Chlorophyta, Chlamydomonas, Spirogyra, Cladophora, Hydrodictyon, Volvox

Wirkung der hochpräzisen Klicktöne auf Grünalgen


  • Bestehende Grünalgen sterben, je nach Algenart, Regel innert 2-3 Wochen ab, bei Fadenalgen kann dieser Prozess bis 6-8 Wochen dauern.

Blaualge – Cyanobakterie

Wirkung der hochpräzisen Klicktöne aud Blaualgen, Baktierien
  • Bestehende Blaualgen sterben, je nach Algenart, Regel innert 1-3 Wochen ab.

Mit den Klicktönen sterben alle einheimischen Algenarten, wie z.B. Grünalgen, Fadenalgen, Schleimalgen, Braunalgen, Pinselalgen, Bartalgen und Blaualgen durch den natürlichen Stress ab.

Durch das in den Fadenalgen vorhandene Methangas steigen die abgestorbenen Algen an die Wasseroberfläche, wo sie abgekeschert werden können. Die toten Fadenalgen lassen sich nun leicht entfernen und das Ergebnis wird schnell sichtbar. Bei einem Regenschauer reagiert das Methangas und die toten Algen sinken auf den Teichboden. Alle anderen Algenarten werden zu winzig kleinen Partikeln von 1-2 Mikron zersetzt und sinken auf den Boden.

Der permanente Einsatz verhindert zudem die Neuentstehung von Algen.

Studien und Versuche haben gezeigt, dass weder Flora noch Fauna vom Algenfreigerät beeinträchtigt werden. Die Klicktöne sind vollkommen harmlos für Menschen und Tiere, einschliesslich der Fische. Die gewünschten Wasserpflanzen gedeihen wesentlich besser und das Wasser wird klarer.

Klicktöne und Biofilm

Der Biofilm, Algenfilm, Schleimschicht, Belag, Aufwuchs, Kahmhaut oder Sielhaut ist eine dünne Schleimschicht, die man oft an den Rändern und auf dem Grund von Teichen vorfindet. Im Biofilm sind viele Mikroorganismen (z. B. Bakterien, Algen, Pilze, Protozoen) eingelagert. Durch die im Biofilm beziehungsweise der Schleimschicht vorhandenen Nährstoffe können Algen sich sehr stark vermehren. Mithilfe der Klicktöne wird dieser Biofilm um 50-75% reduziert, sodass Krankheitserreger eine viel geringere Überlebenschance haben. Gleichzeitig vermindert sich die „schleimige“ Schicht um 50-75%, weshalb sich das Gerät hervorragend für Schwimmteiche eignet.

Klicktöne und Umwelt

Die Algenfreigeräte sind umweltfreundlich und frei von Chemikalien. Die Klicktöne sind für Menschen und Tier nicht hörbar, sowie für Fische und Pflanzen im Teich. Dies wurde von verschiedenen Universitäten (u.a. Universität Gent) nach langen und ausführlichen Experimenten an Teichen (gilt auch für Schwimmteiche) und Aquarien bestätigt. Ähnliche Klicktöne werden in der Natur von vielen Tierarten im Ultraschallbereich erzeugt, z.B. bei Fledermäusen, Delphinen, Wale, usw.

Ausbreitung der Klicktöne
Ausbreitung der Klicktöne

Die Klicktöne werden vom Klickerzeuger über einen Radius von 180° abgestrahlt. Die Reichweite hängt vom jeweiligen G-Sonic Algenfreigerät Modell ab. An einer günstigen Stelle im Randbereich des Gewässers plaziert, können die Geräte je nach Typ einen Halbkreis mit einem Radius von bis zu 150 Metern beschallen und so eine bis zu 300 m grosse Wasserfläche um das Gerät behandeln.

Position des Klickerzeugers

Der Klickerzeuger wird an einer günstigen Stelle im Randbereich des Gewässers platziert, um eine möglichst grosse Wasserfläche zu beschallen. Wenn Sie einen zweiten externen Teich haben, muss dieser ebenfalls mit einem Algenfreigerät ausgestattet werden. Der Kreislauf muss geschlossen sein, da ansonsten frische Algen extern hinzukommen und das Wasserobjekt stetig neu mit Algen „infiziert“ wird.

Ausbreitung der Klicktöne unter der Wasseroberfläche

Klicktöne und Sicherheit

Sicherheit ist ein grosses Anliegen. Alle Algenfreigeräte verfügen über galvanische Trennungen mit zusätzlichen Feinsicherungen. Zum Klickerzeuger wird nur ein Lautsprechersignal gesendet, bei den G-Sonic Schwimmteich (S) Modellen max. 24 Volt. Alle Algenfreigeräte sind CE konform.

G-Sonic Algenvernichter

Algen & Grünalgen, Fadenalgen im Wasser

Algen bedecken den Boden, Grünalgen schwimmen oben auf

Was sind Algen?

Algen sind niedere, meist im Wasser lebende pflanzliche Organismen, die als Einzeller oder als Mehrzeller organisiert sind. Der Name „Alge“ ist eine umgangssprachliche, nicht biologische Bezeichnung.

Vor über 3 Milliarden Jahren begann das Leben mit den ersten grünen Lebewesen, den Archaebakterien und Cyanobakterien. Diese werden auch Blaualgen genannt.

Was benötigen Algen zum Leben?

Algen benötigen nicht viel zum Leben. Nährstoffe aus dem Wasser wie Phosphat und Nitrat, vor allem aber genügend Sonnenlicht reichen ihnen.

Wie enstehen Algen?

Algen produzieren Biomoleküle aus Wasser und Kohlendioxid. In den Zellen der Algen ist die grüne Substanz Chlorophfeyll vorhanden, die Sonnenlicht in Energie umwandelt (Photosynthese). Mithilfe von Licht, Kohlenstoffdioxid (CO2) und Nährsalzen (Phosphat, Nitrat, etc.) wächst die Zellsubstanz der Alge und erzeugt Fette, Eiweisse und Zucker.

Die Alge wird in verschiedene Gruppen unterteilt:

  • Prokaryoten – Organismen ohne Zellkern. Prokaryotische Algen werden als Cyanobakterien, Blaualgen oder als Schmieralgen bezeichnet.
  • Eukaryoten oder Eukaryonten – Organismen mit Zellkern und Zellmembran, ca. 10-100 mal grösser als Prokaryoten. 
  • Eukaryotische Algen sind alle übrigen Algen: Grünalgen, Braunalgen, Kieselalgen, Euglenophyceen, Dinoflagellaten, Chrysophyceen, Haptophyceen, Cryptophyceen, uvm.

Grünalgen und Fadenalgen

Zu den Grünalgen gehören auch die Fadenalgen welche sich im Teich bei Nährstoffüberangebot und seichtem Wasser gerne ausbreiten, zur Plage werden.
Grünalgen und Fadenalgen im Gartenteich

Zu den Grünalgen gehören auch die Fadenalgen, welche grüne Algenwatten bilden und in Teichen sehr verbreitet sind. In der klassischen Einteilung der Algen werden die Chloromonadophyta, Gelbgrün Algen, Goldalgen, Kieselalgen und die Braunalgen als Klassen zu der Gruppe Heterokontophyta gezählt.

Filamentöse Algen werden manchmal auch als Fadenalgen oder Teichschaum bezeichnet. Sie erscheinen wie feine grüne Fäden, die schwimmende Teppiche bilden und oftmals vom Wind über den Teich bewegt werden. Diese Algen werden oft auch an Felsen, überschwemmten Bäume, anderen Wasserpflanzen und Bootsanlegern gefunden.

Makrophytische Algen ähneln richtigen Pflanzen, da sie einen Stiel und Blätter zu haben scheinen und im Boden verurzelt sind. Eine häufig auftretende makrophytische Alge wird Chara oder Moschusgras (wegen ihres starken moschusartigen Geruchs) genannt. Chara fühlt sich, aufgrund von Kalkablagerungen auf ihrer Oberfläche beim Berühren rau an. Dies hat ihr noch einen weiteren oft gebrauchten Namen eingebracht – Steinwurz.

Algenprobleme

Grösstenteils sind Algen von geringem Wert für Ihren Gartenteich oder See. Die filamentösen Formen (Fadenalgen) und das Plankton haben eine gigantische Vermehrungsrate und ihr plötzliches Absterben kann einen Sauerstoffmangel verursachen. Der für die Fische in Teichen und Seen benötigte Sauerstoff kann durch andere Wasserpflanzen im Wasserbecken bereitgestellt werden, die ohne die Konkurrenz mit den Algen gedeihen würden.

Algenprobleme werden gewöhnlich durch ein Überangebot an Nährstoffen (Nitrate und Phosphate) im Teich verursacht. Von dem Moment an, in dem ein Teich angelegt wird, werden aus der Umgebung Nährstoffe hineingewaschen. Je älter ein Teich wird, desto mehr Nährstoffe haben sich angesammelt und desto empfänglicher ist er für Algenprobleme. Das abgeleitete Wasser von fruchtbaren Feldern, Wiesen und Weiden, Futtergründen, Desinfizierungstanks und Bewässerungsfeldern beschleunigt die Anreicherung und das Wachstum von Algen im Teich.

Exzessives Algenwachstum wird andere Formen von Wasserpflanzen verkümmern lassen oder unterdrücken. Zudem wird das für ein normales Wachstum notwendige Sonnenlicht abgeblockt. Geschmacks- und Geruchsprobleme des Trinkwassers und manchmal sogar das Fischsterben sind ebenfalls mit dem exzessiven Wachstum von Plankton verbunden. Filamentöse und makrophytische Algen bilden oftmals dichte Gewächse, die das Fischen, Schwimmen und andere Freizeitaktivitäten fast unmöglich machen. Eine gänzliche Abdeckung kann das Eindringen des Sonnenlichts behindern und die Produktion von Sauerstoff und der für ein gutes Wachstum der Fischbestände benötigten Nahrungsbestandteile einschränken. Wenn das Algenvorkommen den eigentlich geplanten Gebrauch des Teichs verhindern, sollte über eine Methode zur Kontrolle der Algen nachgedacht werden.

Algenkontrolle

Die Algen Explosion und Teppiche aus Fadenalgen können mit einem Rechen, einem Käscher oder ähnlichen Geräten entfernt werden. Jedoch ist diese Methode der Algenkontrolle sehr arbeitsintensiv und bietet nur eine zeitlich begrenzte Kontrolle. In manchen Fällen scheinen die Algen ebenso schnell wie sie entfernt werden auch wieder nachzuwachsen.

Bevor Sie Chemikalien benutzen, sollten Sie die mögliche Verschmutzung von Haushaltswasservorräten und die Wartezeiten für die Bewässerung des Viehbestandes, den Fischverzehr, das Schwimmen und mögliche Hautreizungen bedenken.

Eine „biologische Kontrolle“ entsteht, wenn eine Lebensform benutzt wird, um andere zu kontrollieren oder das biologische Gleichgewicht so zu manipulieren, dass eine ungewollte Plage nachteilig beeinflusst wird. Es ist klug, bei der Entscheidung zu einer biologischen Kontrolle vorsichtig zu sein. Es kann sich nachträglich als ungünstig herausstellen, wenn die eingebrachte Lebensform zu einem größeren Problem wird als die ursprüngliche Plage.

„Barley Straw“ wurde in England vom Zentrum für Wasserpflanzen Management auf die Möglichkeit der Kontrolle von Plankton und Filamentalgen getestet. Diese Tests wurden in den letzten 15 Jahren kontinuierlich fortgeführt. „Barley Straw“ und andere Stroharten wurden in den Vereinigten Staaten gelegentlich mit sehr gemischten Resultaten eingesetzt und werden das Problem nicht ganz lösen können.

Weitere Algen Informationen und Tipps